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Was ist eine Schlafstörung?

 

 

Die meisten Menschen hatten schon einmal Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen. Oft sind es aufregende Erlebnisse am Tag oder bevorstehende Ereignisse, die uns vom Schlafen abhalten. Treten Schlafprobleme nur vereinzelt oder kurzfristig auf, besteht normalerweise kein Grund zur Sorge. Dauern sie jedoch über einen längeren Zeitraum an, handelt es sich um eine Schlafstörung, die Experten auch als „Insomnie“ bezeichnen. In Deutschland leiden mehr als 20 Millionen Menschen unter Einschlaf- und Durchschlafproblemen. Bei der Hälfte der Betroffenen ist diese Störung behandlungsbedürftig. Frauen trifft es doppelt so häufig wie Männer; Ältere leiden häufiger an Schlafstörungen als Jüngere. In den meisten Fällen erzeugen sie einen hohen Leidensdruck. 

 

Bei Schlafstörungen sind die Ursachen zahlreich und zudem sehr unterschiedlich. Ärzte unterscheiden primäre und sekundäre Schlafstörungen. Bei den primären Schlafstörungen kommt es zu Schlafproblemen, ohne dass eine körperliche oder psychische Erkrankung ursächlich vorliegt, unter die sekundären fallen zahlreiche körperliche und psychische Erkrankungen. 

 

Woran erkennt man eine Schlafstörung?

Schlafstörungen haben viele Gesichter. Folgende Symptome sind typisch, müssen aber nicht bei jeder Form von Schlafstörung auftreten.

  • Nervosität und Gereiztheit
  • Stressgefühl
  • Frieren
  • Missmut, depressive Verstimmung
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungsschwäche
  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • Wortfindungsstörungen
  • Tagesmüdigkeit
     

Je länger Schlafstörungen anhalten, desto schwerer sind sie zu behandeln. Leicht entsteht ein Teufelskreis: zu den Schlafstörungen gesellt sich schnell die Angst vor den Schlafstörungen. Wenn die Schlafstörungen länger als vier Wochen dauern, sollten sie einen Psychologen oder Ihren Hausarzt konsultieren.

 

Autor: Dipl.-Psych. M. Vondey, 01.07.2015

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