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Wann liegen Partnerschaftsprobleme vor?

 

 

Der Wunsch nach Bindung ist ein zentraler Bestandteil unseres Seelenlebens und die Hoffnung in einer festen Partnerschaft Geborgenheit, Wertschätzung und Zärtlichkeit zu erleben, ist universell. Partnerschaftsprobleme liegen dann vor, wenn einer oder beide Partner die Partnerschaft als längerfristig unbefriedigend erleben und unter diesem Zustand leiden. Dies äußert sich meist in einer Partnerschaftskrise, die bis hin zu Trennungsgedanken oder einer Scheidung gehen kann. Häufig erben sich auch Schwierigkeiten im weiteren Familiensystem im beruflichen und sozialen Bereich.

 

Partnerschaftsprobleme entwickeln sich sehr oft schleichend und bauen sich mit der Zeit zu immer größeren Konflikten auf, welche von leichten Sticheleien über extremen Streit bis hin zu Handgreiflichkeiten gehen können. Die Konfliktbereiche drehen sich um vielfältige, meist alltägliche Probleme. Es geht um die Freiheiten, die sich das Paar gegenseitig zugestehen, die Kindererziehung, Geld oder berufliche Tätigkeiten. Aber auch die Kommunikation zwischen den Beteiligten per se kann zu einem Streitpunkt werden. Dies ist dann der Fall, wenn nicht ausreichend kommuniziert wird oder verbale Signale falsch gedeutet werden. Zudem können unterschiedliche Werte- und Normensysteme ein Problem darstellen.

 

Häufig führen Partnerschaftsprobleme auch zu psychischem Leiden und psychosomatischen Beschwerden.

 

Welche Symptome für Partnerschaftsprobleme gibt es?

  • häufige und lang andauernde Konflikte
  • destruktive  Austragung der Konflikte mit eskalativem Verlauf
  • häufige Kommunikationsfehler (Vorwürfe, Abwertung des Partners, Charakterzuschreibungen)
  • negatives Verhalten des Partners wird aufgrund seiner Häufigkeit bereits von vornherein erwartet
  • häufige gegenseitige negative Beeinflussung (Zwangsprozess)
  • zu wenig Positivität (Loben, Komplimente, Zuneigung, Zärtlichkeit) im Vergleich zur Negativität
  • keine konstruktive Problemlösung
     

Sind die Probleme innerhalb der Partnerschaft tiefgreifender und existenzieller Natur oder werden als solche empfunden, kann es sinnvoll sein, sich professionelle psychologische Hilfe von außen zu holen.

 

Autor: Dipl.-Psych. M. Vondey, 01.07.2015

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